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War die Trennung ein Fehler?

War die Trennung ein Fehler?

Eine Trennung nach einer Partnerschaft, das ist in der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr.

In diesem Artikel erfährst du, ob die Trennung zwischen euch vielleicht ein Fehler war, und in welchen Fällen du um eure Beziehung kämpfen solltest.

Der gesellschaftliche Wandel hat dafür gesorgt, dass alles viel einfacher als noch vor 50 Jahren geht. Während früher die klassische Form der Familie bedingt durch den Einfluss der Kirchen und anderen gesetzlichen Grundlagen sowie auch moralischen Wertvorstellungen sehr viel stärker gewichtet wurde, trennen sich in der heutigen Zeit mit zunehmenden Anomie-Tendenzen immer mehr Paare, ohne sich große Gedanken zu machen, ob ein Aufrechterhalten der Partnerschaft vielleicht der bessere Weg gewesen wäre.

Auch die fortschreitende Emanzipation der Frau hat die Tendenz zur frühzeitigen Trennung durchaus begünstigt. Stand damals die Ehefrau brav hinterm Herd und der Mann brachte das Geld nach Hause, so stehen heute auch die meisten Frauen mitten im Berufsleben und sind in der Lage, sich selbst zu versorgen.

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War die Trennung ein Fehler? 

War die Trennung ein Fehler? Ich möchte dir im Folgenden in unterschiedlichen Situationen eine Antwort darauf geben, ob möglicherweise deine persönliche Trennung übereilt war.

War es ein Fehler, den gemeinsamen Lebensweg zu beenden oder war dies die richtige Entscheidung? Eines will ich dir ganz klar sagen. Unsere Gedankenanstöße reklamieren keinesfalls für sich, die Lösung aller Probleme zu sein. Sie dienen dir lediglich als Denkansätze, um dein eigenes Handeln hinterfragen zu können.

Letztendlich ist jede Beziehung etwas ganz Individuelles. Und die beiden beteiligten Menschen sind es letztendlich, die diese schwere Entscheidung treffen müssen. Und oft hat einer von beiden gar nicht die Möglichkeit einer Entscheidung, weil er einfach vor vollendete Tatsachen gestellt wird.

War die Trennung ein Fehler? Die Gründe

Im Folgenden werde ich nun auf ein paar verallgemeinerte Szenarien eingehen, die sehr oft vorkommen und vielleicht auch dich grade betreffen.

Oft führen schon kleinere Krisen dazu, dass sich Paare trennen. Wenn du dich aktuell in einer längeren Partnerschaft befindest oder bis vor Kurzem in einer solchen warst, so kennst du auch die kleinen Reibereien des Alltages.

Der eine lässt immer seine Sachen auf der Treppe liegen und der andere verlässt das Bad nicht in einem ordentlichen Zustand.

Oder ihr habt einfach oft Meinungsverschiedenheiten, die immer wieder zu Streitereien führen.

Diese kleinen Reibereien können dann ganz schnell zu einer ersten Krise werden. Einer der beiden fühlt sich von Partner nicht mehr ernst genommen.

Manchmal geht dies so weit, dass einer sich nicht mehr geliebt oder begehrt fühlt. Und schon werden die interessierten Blicke anderer wieder wahrgenommen.

Man beginnt vielleicht zunächst ohne Hintergedanken zu flirten, um seinen Marktwert zu testen. Und so kommt es dann auch bei dem ein oder anderen Paar vor, dass einer der beiden einen Fehltritt oder Affäre hat.

So etwas ist bekanntlich bei vielen das Aus. Ohne Wenn und Aber wird die Beziehung von heute auf morgen beendet. Jedoch gibt es auch Paare, die sich dann zusammenraufen.

Trotz aller Verletzungen und Kränkungen reden sie endlich mal offen und ehrlich miteinander. Warum hat der eine das eigentlich gemacht? Trägt derjenige von beiden, der betrogen wurde, vielleicht eine Mitschuld am eigentlich nicht entschuldbaren Verhalten des anderen?

War das was Ernstes oder lediglich Frustabbau?

Klar, wenn keine Liebe im Spiel ist, dann ist die Trennung wohl nicht zu verhindern. Aber was, wenn doch? Lohnt es sich dann, um die Partnerschaft zu kämpfen?

Klar bei untreue sollte man grundsätzlich die Reißleine ziehen, aber einige Krisen sind auch Wachstumskrisen.

Was will ich dir damit sagen? Hat man eine derartige Krise und schafft es, diese zu überwinden, dann geht die Partnerschaft meistens sehr gestärkt daraus hervor.

Also lohnt es sich auf jeden Fall, um die Beziehung zu kämpfen, unabhängig davon, ob es jetzt um einen Seitensprung geht.

Egal, ob du der Betrüger oder der Betrogene in einer solchen Beziehung bist, stell dich dem offenen und ehrlichen Gespräch. Alles muss auf den Tisch. Und wenn alles gesagt ist, sollte die Entscheidung getroffen werden, ob noch eine vernünftige Basis für die Aufrechterhaltung der Beziehung vorhanden ist.

Doch eines will ich dir hier ganz klar sagen. Ist einer der beiden ein notorischer Fremdgeher, dann sollte man sich besser trennen.

Es sei denn, man hat eine besondere Lebensform wie eine offene Beziehung für sich gewählt und beide sind damit einverstanden.

Kommen wir zur Trennung mit gemeinsamen Kindern

Trennung mit gemeinsamen KindernKompliziert wird eine Trennung meistens dann, wenn beide gemeinsame Kinder haben. Und dabei ist es erst einmal egal, ob man verheiratet ist oder nicht.

Denn bei einer solchen Trennung werden auch die Kleinen in Mitleidenschaft gezogen, mit oder ohne Trauschein. Schließlich bekommt das Bild von der heilen Familie einen Riss.

Bist du in einer solchen Situation und weißt nicht, was das Richtige ist, so geht es dir wie vielen anderen. Natürlich musst du auch immer bedenken, dass die Trennung auch deine Kinder betrifft.

Aber eine Beziehung nur wegen der Kinder aufrecht zu halten, das kann nicht lange gut gehen. Beide müssen dann ständig schauspielern.

Du musst dann mit deinen eigenen Wünschen immer zurückstecken, damit die Kleinen weiterhin ihr Bild der heilen Familie vorgegaukelt bekommen.

Klar lohnt es sich, eine Beziehung AUCH wegen der Kinder zu retten, wenn es möglich ist. Aber ich rate dir eindeutig davon ab, die Beziehung NUR wegen des gemeinsamen Nachwuchses weiterzuführen.

Ich möchte dir, falls du in dieser Situation bist und wirklich Angst hast, dass es nie wieder zwischen euch beiden klappt, diese Angst etwas nehmen.

Denn durch die Kinder, habt ihr immer wieder Kontakt auch somit auch die Chance, eine Veränderung zu präsentieren und Anziehung aufzubauen.

Kommen wir zur gegenseitigen Abhängigkeit

So richtig übel ist eine Trennung natürlich dann, wenn beide finanziell voneinander sehr abhängig geworden sind.

Du hast vielleicht in deiner Beziehung mit dem Partner/der Partnerin gemeinsam eine Immobilie finanziert. Und jetzt steht ihr vor dem Trümmerhaufen.

Die Beziehung liegt am Boden. Der Gedanke der Trennung liegt zwar nahe, doch ist das der richtige Schritt?

Letztendlich kommt es auf den Grund an. Sind die Hindernisse unüberwindbar, dann macht es wenig Sinn des Geldes wegen zusammen zu bleiben.

Aber man kann eine vernünftige Lösung finden, wenn man zumindest noch miteinander auf einer vernünftigen Basis kommuniziert.

Regelt also die finanziellen Hürden mit Anstand und Respekt. Du und deine Partnerin/dein Partner haben dasselbe Ziel. Ihr wollt beide vernünftig, ohne Schulden aus der Beziehung herauskommen.

Und wenn ihr bei der Bewältigung dieses Problems an einem Strick zieht, wer weiß, vielleicht entdeckt ihr dann doch wieder eine Gemeinsamkeit.

Das Unmögliche erscheint plötzlich wieder möglich. Und wenn alles gut läuft, flammt vielleicht auch die Liebe wieder auf. „Sag niemals nie“ ist nicht nur der Titel eines James-Bond-Filmes.

Nein, diese Aussage trifft auch auf die Wahrscheinlichkeit, dass eine Partnerschaft doch noch gerettet werden kann, zu.

Ob eine Trennung ein Fehler war, lässt sich nicht so einfach beantworten. Das hängt letztendlich vom Grund der Trennung und den weiteren Begleitumständen ab. Wenn bei beiden noch Liebe im Spiel ist, solltest du alles dafür tun, um die Beziehung zu retten.

Denn Liebe kann alle Probleme überwinden. Und wer um seine Partnerschaft kämpft und offen alle Probleme anspricht, dem wird das dann vielleicht auch gelingen.

Eines ist sicher. Gelingt es, die Trennung zu vermeiden und die Beziehung zu retten, dann stimmt die Aussage, dass Krisen Wachstumskrisen sind.

Die Bindung wird stärker als zuvor sein. Deshalb mein Tipp, wenn es in deiner Beziehung kriselt und du über eine Trennung nachdenkst: Reden! Reden! Reden!

Denn mit der richtigen vor allem frühzeitigen Kommunikation lassen sich viele Probleme lösen.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Artikel den ein oder anderen Denkanstoß geben.

Vielleicht sehen wir uns ja im nächsten Artikel wieder, bis zum nächsten Mal, Tschau Tschau!

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